Donnerstag, 9. April 2015

Es ist klasse, wenn man eine gute Freundin hat...

Schon vor einigen Jahren konnte ich im USA-Urlaub bei Jo-Ann nicht an einer Rolle mit 10 Stoffen vorbei gehen. Sie zog mich magisch an und wanderte in den Einkaufskorb.

 

Nach meinen ersten Näharbeiten in letzter Zeit fiel die Rolle mir wieder ein und ich erkundigte mich im letzten Herbst bei Marion nach einer Vorlage für einen Tischläufer, den auch ich schaffen würde. Ich entschied mich schnell für ein Modell und entwarf als erstes eine Vorlage, angepasst an das Abmaß unseres Couchtischs.
Auf der Kreativwelt in Frankfurt kaufte ich noch einen passenden Stoff für Rückseite und Binding, den ich zusätzlich auch für die Vorderseite verarbeitete.

Das Zuschneiden dauerte einige Zeit. Auf meiner provisorischen liegenden Designwand entstand langsam der Tischläufer.


Ich verbrachte viele Tage mit dem zusammen nähen der Einzelteile, da mir immer wieder die Zeit fehlte. Endlich hatte ich nur noch eine Naht und das Top war geschafft.


Immer wenn ich nicht weiter wusste hat mir Marion per Skype, WhatsApp und Telefon geholfen. Ohne ihre Hilfe wäre ich des öfteren verzweifelt!

Nach vielen Wochen war es geschafft und der Läufer war fertig!

 

Von Marion erhielt ich zu Weihnachten die Nachricht, dass sie mir zu unserem neuen Sofa passende Kissen nähen wolle. Schnell reifte in mir die Idee, das diese aus den Reststoffen des Tischläufers entstehen sollten. Natürlich reichten die Stoffe nicht, aber Marion fand in ihren Stash und bei ihrem nahe gelegenen Patchworkladen passendes. Nun sah ich per Skype bei der Entstehung der Kissenplatten zu!

Letzte Woche konnte ich in Berlin bei einem Besuch bei Marion meine neuen Kissenplatten in Empfang nehmen. Sie sind traumhaft schön geworden! Gestern habe ich noch Füllkissen besorgt und wir konnten abends die Kissen einweihen. Sie passen perfekt zum Sofa. 

 

  

Und wer genau hinschaut entdeckt noch die allerletzten Stoffreste...die es angeblich gar nicht mehr gab ;-)    
4 Glasuntersetzer brachte Marion uns zum gemeinsamen Abschiedsessen in Berlin mit.


Liebe Marion, danke für deine Hilfe bei all meinen Projekten, die wunderbaren Kissen und überhaupt: Danke für diese tolle Freundschaft!

Donnerstag, 13. November 2014

Zeit für einen neuen Beitrag

Es soll niemand glauben, dass ich den Perlen untreu geworden bin. Hier die Beweisstücke:


Lieblingsketten! Gehäkelte Cellini in verschiedenen Farbkombinationen. 
Sie sind fast alle in die Marktkiste gewandert.


Die neuen O-Beads lassen sich auch verhäkeln. 
Nach einer Idee aus dem Forum "Faden verbindet".


Im Netz gesehen und für gut befunden. RAW mit Pinch-Beads in hellblau-weiß...


...und magic apple 


Kette "Lana" nach Puca. 
Ich hatte ja angekündigt, dass ich sie noch in anderen Farbkombinationen fädeln werde.


Eine sehr zarte Kette, die schnell Lieblingskette wurde.


Das Pinwheel Pendant von Sabine Lippert aus der Beadwork Oktober 2013. 
Die Farben lassen ein vernünftiges Foto kaum zu. Eine sehr schöne Anleitung von Sabine!

Samstag, 26. Juli 2014

...vollendet

Am Donnerstagvormittag begann dann der gemeinsame Nähtag mit Marion. Sie bekam einen schönen Platz auf dem Schreibtisch, damit sie das Geschehen an meiner Nähmaschine gut im Blick hatte.


Nun ging es an die Einfassung der "Flying Geese". Dazu musste ich meinen Stoff schräg zerschneiden, um Schrägstreifen her stellen zu können. So sahen die fertigen aus.


Diese wurden dann angenäht. Ganz schön fummelig, es sollte ja die Rundung erhalten bleiben.


Puh, geschafft!


Zwischendrin haben Marion und ich natürlich immer mal wieder über Dies und Das geschwätzt. Eine sehr unterhaltsame Sache, das Nähen per Skype. Sie wachte natürlich mit Argusaugen über meine Näherei!

Nun wurden die Taschenteile ausgemessen, zugeschnitten und genäht.


Die "Flying Geese" wurde plaziert und angenäht. Passte sogar! Schnell noch rechts und links ein paar Ziernähte gemacht.


Abends bekam ich Aufträge bis zum nächsten Skype-Treffen:
Ich schnitt die Futtertaschenteile zu und überlegte mir eine sinnvolle Einteilung von Innentaschen. Durch das schräge Zerschneiden hatte ich von Innenstoff nur Dreiecke übrig, blöd : Keines war groß genug für die zweite Hälfte der Futtertasche. Also habe ich kurzerhand aus 2 Dreiecken ein Rechteck genäht, dank der großen Innentasche aus dem Außenstoff fällt es später kaum noch auf.




Am Samstag skypten wir wieder und ich durfte Außen- und Innentaschen zusammen nähen und die unteren Ecken schließen. Sieht schon klasse aus, ich war ganz stolz auf mich. Trotz meiner nur begrenzten Kenntnisse und der Einfach-Nähmaschine ein tolles Ergebnis.



Nun hieß es warten, hier im Ort bekam ich kein Saumfix, welches ich für die Taschenhenkel besorgen sollte. Dazu war erst eine Fahrt nach Speyer nötig. Dort konnte ich am Montag das gewünschte kaufen. Zu Hause machte ich mich gleich an die Arbeit und stellte die Henkel fertig.



Montagabend bekam ich dann von Marion die letzten Instruktionen zum endgültigen zusammen nähen der Einzelteile und kann nun, nachdem auch die Wendenaht per Hand geschlossen ist, meine erste komplett allein genähte Tasche präsentieren:

Innentasche für Papiere :


Innentaschen für Kleinkram und Geldbeutel, hier noch mit offener Wendeöffnung :


Fertig!!!


Liebe Marion, vielen Dank für deine Beratung und Unterstützung! Ohne dich hätte ich das niemals geschafft! Gut, dass ich eine so kreative Freundin beim Bloggen gefunden habe!

Mittwoch, 16. Juli 2014

Die Blogpause wird beendet...

...mit einem ganz besonderen Eintrag. Statt um Perlen geht es diesmal ums Patchworken!

Ende Mai sah ich in Majas Nähzimmer  einen Shopper mit dem Namen "Bettina". Genau so stelle ich mir schon länger meine neue Diensttasche vor. Darin transportiere ich allerlei ins Büro und auch wieder heim. Zur Zeit wird alles in einem normalen Einkaufsbeutel, der jetzige löst sich gerade wieder auf, transportiert. Nach der Arbeit radele ich oft noch einkaufen und habe dann Probleme alle Einkäufe noch in den Beutel zu bekommen. Ich muss ja auch darauf achten die Unterlagen nicht zu verschmutzen.

Schnell entschlossen habe ich die Anleitung bei Maja bestellt. Natürlich habe ich beim Lesen der Anleitung nichts kapiert und Maja schrieb noch, dass Nähen auf Papier und dann gleich die geschwungene Linie nichts für Ungeübte sei...oh weh!

Aber nun kommt meine Freundin Marion ins Spiel und die letztens auf einem Blog gesehene Idee, per Skype verbunden zu nähen. Sie meinte natürlich, dass wäre alles kein Problem und ich würde das schon mit ihrer Hilfe schaffen. Wir verabredeten, nach meinem Urlaub ans Werk zu gehen.

Im Urlaub in Florida habe ich bei meinem Lieblingsbastel- und Nähparadies Jo-Ann günstig Stoffe und Volumenvlies erworben. Dort gibt es wöchentliche Angebote und ich habe für alles zwischen 40 und 50 Prozent weniger als normal gezahlt. Für Patchworker und natürlich auch Perlerinnen, Kuchenbäckerinnen und Scrap-Booker ist der Laden ein Paradies.

Hier meine Stoffauswahl:


Am letzten Sonntag hat Marion mir dann per Skype erklärt, wie die "Flying Geese", die geschwungene Dreieckslinie, auf Papier genäht wird. Zuerst bekam ich die Anweisung die Stoffe zu bügeln und  Streifen zu schneiden. Bis ich das erledigt hatte, hatte ich vergessen, wie das Nähen gehen soll... Marion konnte ich erst abends erreichen, also erstmal alles zur Seite geräumt.


Nach dem ich Sonntagabend noch mal eine Erklärung erhalten hatte, habe ich mich gestern Abend an die ersten Dreiecke gewagt. Fragt nicht, wie oft ich getrennt habe, weil der Stoff Falten bildete oder falsch herum angenäht war. Zwischendurch noch schnell per Skype nachgefragt, wo und was genau weg geschnitten werden darf. Hier das erste Ergebnis:


Heute Mittag sah es so aus, die erste Reihe ist fertig:


Gegen 17 Uhr war auch die zweite Reihe für den Abflug bereit:


Nun warte ich gespannt auf morgen. Dann werden Marion und ich in Echtzeit gemeinsam den Taschenkörper nähen. Ob ich morgen bereits eine fertige Tasche präsentieren kann, wage ich zu bezweifeln. Meine Nähkenntnisse sind bescheiden und meine Billig-Einfach-Nähmaschine tut gerne mal nicht das Gewünschte.